Team Hoch Drei

Die Baugemeinschaft Team3 ist ein Zusammenschluss aus den Baugemeinschaftsinitiativen ArchitekturNatur, Holzbau findet Stadt und Wohnen ohne Auto. Die Ziele der Initiativen haben sich in weiten Feldern inhaltlich gedeckt und in den Bereichen Holzbau, energetisches Bauen und Auto reduziertes Wohnen synergetisch hervorragend ergänzt.

Das erklärte Ziel ist das Zusammenleben in einer lebendigen Nachbarschaft in nachhaltig hergestellten und zu bewirtschaftenden Gebäuden. Der schonende Umgang mit Ressourcen in der Bauphase, wie auch die Reduzierung von Energieverbräuchen und Emissionen im Betrieb gehören ebenso dazu, wie auch das Nachdenken über und das Praktizieren von zukunftsfähiger Mobilität.

Der vorliegende Entwurf greift das städtebauliche und landschaftsplanerische Konzept eines kompakt bebauten, urbanen Wohnclusters auf, das von großflächigen Parkanlagen umspült wird. Im Wohncluster teilen sich beide Baufelder mit ihren verschiedenen Wohntypologien den zentral gelegenen Platz, der von allen Bewohnern des Custers genutzt wird. Im Baufeld Ost sind die Gebäude mit Wohngassen und Wohnwegen gut miteinander vernetzt und bilden im Inneren einen kleinen Dorfplatz, der als Treffpunkt und für unterschiedliche Aktivitäten der Bewohner des Baufeldes dient.

Im Bereich der verdichteten Flachbauten wird die Idee des  Atriumhauses, in Form eines winkelförmigen Gebäudes, mit einem zweigeschossigen Hauptbaukörper und einem eingeschossiges Vorbau, die einen kleinen Gartenhof bilden, aufgegriffen. Im Nord-Süd ausgerichteten Hauptbaukörper sind die zentralen Nutzungen untergebracht. Im eingeschossigen Gartenhaus befindet sich ein weiterer Raum, der als zusätzlicher Individualraum genutzt werden kann. Alle Aufenthaltsräume nehmen durch bodengleiche Verglasungen und Fensteröffnungen Bezug zum eigenen Garten und zur begrünten Dachfläche des eingeschossigen Vorbaus auf. Das Gartenhofhaus ist Teil der grünen Gartensiedlung. Es bietet gleichwohl Privatheit, als auch Öffnung zur Gemeinschaft.

Wohngassen führen vom Wohnhof aus, entlang von jeweils zwei Gartenhofhäuser in den Wohnweg des Baufeldes. Ein zweigeschossiges Gebäude Wohnungen im Atrium mit drei Dachaufsätzen bilden hier den Abschluss des Baufeldes nach Osten. Das Gebäude wird intern mit einzelnen Treppenhäusern erschlossen. Im Erdgeschoss befinden sich Wohnungen in unterschiedlicher Größe und privatem Garten. Im Obergeschoss sind Wohnungen in ähnlicher Größe und mit Dachterrasse. Zwei Wohnungen im Obergeschoss werden als Maisonette mit einer eigenen inneren Treppe erschlossen und bilden im Dachgeschoss einen Wohnbereich in einem Dachaufsatz.

Der Gemeinschaftsbereich ist in einem dreigeschossigen Gemeinschaftsturm, als Abschluss der Wohnungen im Atrium, beherbergt. Als verglaster/transparenter Einschnitt setzt ein Aufenthaltsbereich im Erdgeschoss den angrenzenden Dorfplatzes fort und bildet hier einen überdachten Freiraum. Mit einem ablesbaren Kubus mit Obergeschoss und Dachaufsatz ist der Gemeinschaftsturm das zentrale Gebäude des Baufeldes.

Im Süden und in der Nähe der Straße, liegen die beiden Punkthäuser. Sie bildet den markanten Abschluss des Baufeldes über vier Geschosse. Mit einer einheitlichen klaren Gebäudeform stellen sich diese Häuser als höchste Gebäude im Baufeld dar. Hier sind in jedem Geschoss jeweils zwei Wohnungen untergebracht. Mit einer Loggia, die im der Gebäudeform aufgenommen wird, hat jede Wohnung ihren Außenraum im Freien.

Die beiden Stadthäuser sind in ihrer Struktur ähnlich verfolgen im Inneren aber abweichende Konzepte. Beide Stadthäuser werden vom Dorfplatz betreten.